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Lebenswert Leben Alberschwende
Unterausschuss FamilieKindBildung

 

Projekt  von September 2008 bis Juli 2009:

Zusammenarbeit und Vernetzung von Spielgruppe und Kindergarten

Ab  Herbst 2008 werden die Kindergärten in Vorarlberg verpflichtet, 3-jährigen einen Platz anzubieten. Die Gemeinde ist auf die wachsenden Betreuungsbedürfnisse der Familien eingegangen. Zur Unterstützung der vorhandenen Betreuungsstrukturen wurde ein Konzept zur Vernetzung von Spielgruppe und Kindergarten beschlossen.

 

I. Ziele:

  • Verstärken des „MITEINANDER“ als Basis für „lebenswertes Leben“
    Eltern sollen unterstützt, nicht ersetzt werden
  • Zusammenarbeit und Vernetzung der Betreuungsformen in Alberschwende
  • Gemeinsame Nutzung von Ressourcen (Wissen, Information, Raum…)
  • Vereinfachung und dadurch Einsparung von Administration und Transparenz
  • Erleichterung des Hineinwachsens unserer Kinder von der kleinsten Gemeinschaftsform Familie in jede nächst größere Gemeinschaft
    Familie=>Spielgruppe=>Kindergarten=>Schule=>Beruf=>Familie

 

II. Inhaltliche Schwerpunkte

 

Freies Spielen steht im Vordergrund

Erste sozialen Kontakte außerhalb der

Familie

Gezielte Bildungsarbeiten

Pädagogischer Bildungsauftrag

Aufbauend soziale, emotionale Kontakte in der Gruppe fördern

Spielgruppe

Kindergarten

·        2 ½ bis 4 Jahre

·        Kleine Gruppenzahlen
Höchstzahl 14 Kinder bei

2 Betreuungspersonen

·        4 bis 6 Jahre

·        Größere Gruppen
Höchstzahl 25 Kinder bei
2 Betreuungspersonen

·        Freiwillige Aktivitäten

·        Freies unbeschwertes Spiel mit Gleichaltrigen

·        Mit allen Sinnen und mit dem ganzen Körper werken, kneten, singen, lärmen, usw.

·        Erste soziale Kontakte außerhalb der Familie

·        Freunde finden

·        Einen ganz persönlichen Erlebnisbereich bekommen, den das Kind nicht mit Geschwistern teilen muss

·        Förderung der Kreativität und Phantasie

·        Bewegungserfahrungen

·        Lernen eines positiven Umgangs mit Konflikten

·        Förderung der Stärken des Kindes und seiner Persönlichkeit

·        Das Kind spürt sich als Teil einer Gruppe von Gleichaltrigen, lernt klare Grenzen und Regeln kennen

·        Gezielte Bildungsarbeiten

·        Pädagogischer bildungsauftrag

·        Erlangen der Schulreife, d.h. sie erlangen die sozio-emotionale Reife und die kognitiven Voraussetzungen, sich mit Freude auf die Anforderungen der ersten Klasse einlassen zu können

·        Aufbauend soziale Kontakte in der Gruppe fördern

·        Normverständnis wächst durch soziale Einfühlung

·        Entwickelt ein „Ich-Ideal“ (was möchte ich gerne/werden/nicht werden)

·        Schafft sich seinen Platz i. d. Gruppe

·        Lernt sich zu behaupten und zurückzustehen

·        Lernt Dreierbeziehungen einzugehen, =  Förderung der Gruppenfähigkeit

·        Ansätze zur Leistungsmotivation

·        Kann von längeren Erlebnissen berichten, hält Reihenfolge ein

·        Versteht längere Geschichten ohne Anschauungsmaterial

 

 

 

 

III. Elternbeiträge September 2008 bis Juli 2009 für Spielgruppe und Kindergarten  

Die Elternbeiträge richten sich nach dem Alter der Kinder. Je jünger ein Kind, umso höher ist die Betreuungsintensität und die Notwendigkeit einer möglichst kleinen Gruppe.

Daher:  je jünger ein Kind, umso höher der Elternbeitrag bzw. je älter ein Kind, umso günstiger wird der Elternbeitrag, da sich auch die Gruppengröße dabei erhöht.

Monatlicher Tarif:                    

3-jährige              €   65,--
4+5-jährige          €   40,--
Reduktion für Buskinder    € 5,--

Im Kindergarten werden 2 Nachmittage zum monatlichen Tarif von € 5,-- angeboten.

In der Spielgruppe gibt es die Möglichkeit, Kinder zwischen 2 und 5 Tagen anzumelden.

Der Tarif wird dann aliquotiert.

 

IV.  Gleiche Öffnungszeiten und gemeinsame Ausschreibung

Öffnungszeiten:                        

Mo – Fr  von 7:30 – 12:30 Uhr

Am 23. April stehen Sabine Schönberger und Beate Frick von 14.00 bis 16:00 Uhr in der Spielgruppe für Informationen zu Verfügung.

Am 28. Mai ist ein gemeinsamer Schnuppervormittag geplant. An diesem Tag erfolgt die Anmeldung.

 

V. Finanzielle Absicherung für die Spielgruppe

Für die Spielgruppe übernimmt die Gemeinde Alberschwende die Absicherung von  ungedeckten Personalkosten, die sich durch die Reduktion der Elternbeiträge ergibt. Auf Basis der bisherigen Personalkostenabrechnung sowie der Tarifunterschiede wurde die Höhe mit circa € 10.000 für das Pilotjahr an zusätzlichen Kosten für die Spielgruppe berechnet.

Nach Abschluss des Pilotjahres wird anhand der tatsächlichen Abrechnung und Erfahrungswerte  die weitere Vorgangsweise entschieden.

Der Trend, Frauen verstärkt als Arbeitskräftepotenzial anzusprechen, wird derzeit auch stark seitens der Wirtschaft forciert.

Optimale Kinderbetreuungsmöglichkeiten bedeuten heute

  • attraktive Rahmenbedingungen für neue Unternehmen und deren MitarbeiterInnen
  • attraktive Lebensbedingungen für die Familien

Von September 2008 bis Juli 2009 soll das Projekt erste Erfahrungswerte liefern und somit Grundlage für die weitere Vorgangsweise bieten. Seitens der Spielgruppe und des Kindergartens gilt als besonderes Projektziel die verstärkte Zusammenarbeit. Dadurch werden den Kindern die Übergänge von Spielgruppe => Kindergarten und auch weiter in VS => HS => Berufsausbildung => Beruf erleichtert und in ihrer Entwicklung unterstützt

::: „Kinder in die Mitte nehmen!“ :::


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