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Die Gemeinde Alberschwende

Fläche: 21 km²
Meereshöhe Kirche: 721 m
höchster Punkt: 1182 m (Brüggelekopf)
tiefster Punkt: 440 m (Bregenzerache)
Einwohnerzahl (Hauptwohnsitze): 3.135 (Stichtag 31.12.2012)

Alberschwende war immer schon ein wichtiges Bindeglied zwischen Rheintal und Bregenzerwald. Es gibt viele Gemeinsamkeiten, die Alberschwende mit dem Rheintal oder mit dem Bregenzerwald verbinden und schon seit Jahrhunderten verbanden.

  • Alle Straßen und Wege liefen von ältester Zeit an durch das Ortszentrum von Alberschwende. (Ausnahme der Lorenapass)
  • Die Gerichtszugehörigkeit wechselte im Laufe der Jahrhunderte wiederholt. Der westliche und nordwestliche Teil gehörten lange Zeit zum Hofsteig, der östliche war zeitweilig dem Gericht Lingenau angeschlossen. Ab ca. 1600 war Alberschwende eigenes Gericht.
  • Während im Bregenzerwald, abgesehen von Warth und Damüls alle Bäche ausnahmslos zur Bregenzerache entwässern, ist dies in Alberschwende nur für den Bereich östlich der Linie Abendreute - Hinterfeld - Bühlerberg der Fall.
  • Die Mundart neigt im einst hofsteigischen Teil mehr dem Rheintal zu, östlich davon vermischte sie sich mehr mit dem Wälderdialekt.
  • Die einst im Bregenzerwald wie auch im Rheintal übliche Siedlungsform, größere Parzellen dicht zusammen zubauen, war wohl auch bis ins 18. Jahrhundert in Alberschwende so. Danach wurden viele Höfe von den geschlossenen Gruppen weg in die neu zusammengelegten Güter hinaus versetzt.
  • Früher lebte fast die gesamte Bevölkerung von Wirten, Handwerkern und kleinen Gewerbebetrieben abgesehen, ausschließlich von der Landwirtschaft. Heute ist die Landwirtschaft zwar ertragreicher als damals, aber die Zahl der hauptberuflichen Landwirte ist auf einen Bruchteil zurückgegangen. Der Großteil der Bevölkerung pendelt zur Arbeit in das meist benachbarte Rheintal.




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