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Seit 2004 breitet sich die Asiatische Hornisse in Europa aus. Heuer gab es den ersten Nachweis in Salzburg.
Die asiatische Hornisse verhält sich wie die heimische Art friedlich und greift Menschen normalerweise nur bei Bedrohung an. Für gesunde Menschen ist sie daher ungefährlich. Sie jagt jedoch bevorzugt soziale Hautflügler (Bienen, Wespen, Fliegen), Spinnen und Heuschrecken, um ihre Brut zu versorgen. Damit verursacht sie Schäden bei Bienenvölkern, Ertragseinbußen in der Imkerei und eine Minderung der Bestäubungsleistung.
Im Jahr 2016 wurde sie in die „Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung“ aufgenommen. Damit trifft jeden EU-Mitgliedsstaat die Verpflichtung, Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung zu treffen und bestehende Vorkommen zu bekämpfen. AGES, Imkereiverbände und Behörden arbeiten gemeinsam an Gegenmaßnahmen.
In Vorarlberg ist vor allem in den Regionen Rheintal, Leiblachtal und Walgau mit Vorkommen zu rechnen. Ein Auftreten in anderen Regionen kann nicht ausgeschlossen werden.
Das Land Vorarlberg bittet deshalb, ein allfälliges Auftreten umgehend an die inatura - Erlebnis Naturschau Dornbirn, E-Mail naturschau@inatura.at, Telefon +43 5572 23235-0, oder an das zentrale Velutina-Meldeportal der „Biene Österreich“ (Meldeportal Vespa velutina - Bienengesundheit) zu melden. Eine Fachinformation zu dieser Hornissenart und wie man sie von der europäischen Hornisse unterscheidet, findet man unter folgendem Link: Steckbrief Asiatische Hornisse
Bitte beachten Sie: Die Entfernung der Nester ist gefährlich. Sie kann nur von speziell geschulten Personen mit geeigneter Schutzausrüstung gefahrlos durchgeführt werden. Die gängige Imkerei - Schutzausrüstung reicht nicht aus! Nachdem eine Verwechslungsgefahr mit geschützten heimischen Arten besteht, sollten Laien keine Tötung von Einzelindividuen vornehmen.
Infoblatt Asiatische Hornisse (1,34 MB) - .PDF
02.08.2024 12:13